Anrufe durch falsche Polizeibeamte

Aktuelle Warnmeldung Ihrer Raiffeisen-Volksbank

Stand: 02.09.2016

Zur Zeit rufen Unbekannte vor allem bei Seniorinnen und Senioren in unserer Region an und geben sich als Polizeibeamte aus. Die „falschen Polizeibeamten“ berichten in den Gesprächen zumeist, dass in der Nähe der Wohnung der angerufenen Person eingebrochen oder ein Überfall verübt worden sei. Die Täter wären festgenommen worden und hätten ein Notizbuch o. ä. bei sich gehabt, in dem die Adresse des Angerufenen gestanden habe. Es sei deshalb zu befürchten, dass auch beim Angerufenen eingebrochen werden könnte. 

Im Laufe des Gesprächs werden die Seniorinnen und Senioren über ihre Vermögensverhältnisse, Kontodaten und vorhandene Wertgegenstände ausgefragt. Schließlich werden die Geschädigten aufgefordert, ihr (gesamtes) Geld von der Bank abzuheben. Begründet wird dies damit, dass bei der Bank ein Mittäter (Maulwurf) der Festgenommenen beschäftigt sei. Den Bankmitarbeitern dürfe man deshalb unter keinen Umständen vertrauen.  

Abschließend wird gefordert, das Geld mit Zahlungsdienstleistern (z.B. Western Union, MoneyGram) ins Ausland (häufig Türkei) zu übermitteln oder bei größeren Summen eine „persönliche“ Abholung vorgeschlagen, um das Geld in „Sicherheit“ zu bringen. 

Personen, die solche Anrufe erhalten, bitten wir, sich bei der örtlichen Polizeidienststelle zu melden. Bitte niemals unter von den Tätern angegebenen Nummern anrufen, sondern die offizielle Nummer einer Polizeidienststelle wählen (z.B. Polizeistation Bad Staffelstein 09573/2223-0 oder Lichtenfels 09571/9520-0).  

Wichtig:

Bitte geben Sie niemals Ihre Kontodaten und Zugangsdaten zu Ihrem Online-Banking preis oder überweisen Sie niemals Geld an Unbekannte.

Unsere Bank wie auch keine andere Bank oder Polizeibeamte werden Sie jemals telefonisch, per Mail oder auf anderem Wege auffordern, Ihre Zugangsdaten bzw. Ihre Bankverbindung zu nennen bzw. Geld zu überweisen.

Im Zweifelsfall wenden Sie sich an unsere Bank oder an die örtliche Polizeidienststelle.